Roter Hahn Bauernhöfe, Südtirol

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Die Herbergen der Südtiroler Vereinigung „Roter Hahn – Urlaub auf dem Bauernhof“ haben sich in den vergangenen Jahren mächtig ins Zeug gelegt und viel in ihre Zimmer und Appartements investiert. Wir haben vier „Pretty Höfe“ besucht und stellen fest: Für Familien ist das ein absoluter Traum…

Die Vereinigung der Südtiroler Bauernhöfe „Roter Hahn“ gibt es seit dem Jahr 1999. Und die Marke „Roter Hahn“ steht für das, was wir Urlauber in diesen Tagen immer mehr suchen: Authentische Erlebnisse in einem authentischen Umfeld. Dass die Südtiroler Bauernhöfe, eingebettet in die malerische Bergwelt, zu den schönsten der Welt gehören, ist da natürlich kein Nachteil (und sonst hätten wir sie auch nicht in die Familie der Pretty Hotels mit aufgenommen).

Die Farm, wie moderne Menschen sie heute benennen, ist heutzutage ein Sehnsuchtsort für gestresste Stadtbewohner. Der neue Luxus besteht ja genau darin, auf den herkömmlichen Luxus zu verzichten und ihn am Ursprung der Nahrungskette wieder zu finden. Wer einmal einen Salat, ein Ei, einen Käse und natürlich auch ein Steak direkt vom Bauernhof genießen darf, der will nie wieder zurück in den Supermarkt!

Der zweite Vorteil der meisten Farmen des Roten Hahns ist der Komfort der inzwischen sehr gut ausgebauten Apartments: Wer Kinder hat, weiß, dass sie nicht immer zu vorgegebenen Essenszeiten eines Hotels Hunger haben. Bei Kleinkindern sind Essenszeiten komplett irrelevant. Die meisten Höfe bieten daher einen Frühstückskorb mit hauseigenen Produkten und überlassen das weitere Programm anschließend den Familien. Wenn es dann noch Ponyreiten auf dem Hof gibt und einen Badesee in der Nähe, könnte der Urlaub in einer der Herbergen zu den absoluten Highlights werden. Viele Höfe begrüßen die Familien nicht nur einmal, die meisten buchen gleich fürs nächste Jahr.

Hier sind vier Beispielhöfe aus dem Pustertal, die anderen 1.600
kann man auf der Internetseite www.roterhahn.it finden.


1. Der Oberbinderhof, San Lorenzen  

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Der Oberbinderhof in Sankt Lorenzen.

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Wirtin Gusti Hellweger zaubert morgens wahre Gourmetschätze.

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Historisches Schlafzimmer im Appartement.

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Appartement im Dachgeschoss und Frühstücksvariationen.

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Blick aus dem Dachgeschoss-Appartement.

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Wer mag, legt sich einfach nur in den Garten und genießt die Aussicht.

Der „Oberbinderhof“ zum Beispiel liegt am Südhang von St. Lorenzen, das etwa 35 Minuten von Brixen entfernt im Pustertal ist. Neben dem Oberbinderhof gibt es dort nur ein paar andere Häuser und weil es so schön dort ist, wird dieser Ortsteil auch „Sonnenburg“ genannt.

Der kleine Bauernhof gehört bestimmt zu den schönsten und gemütlichsten Höfen der Marke „Roter Hahn“. Alle Appartements sind unterschiedlich und mit viel Liebe und einem guten Gespür für Gemütlichkeit dekoriert – von modern bis traditionell. Also wir haben uns zumindest gleich von Anfang an wohl gefühlt! Die Bauersfamilie ist sehr herzlich und morgens gibt`s von der unglaublich netten Wirtin Gusti ein köstliches Bauernfrühstück mit selbst gemachtem Joghurt, Kompott, Brot und Honig und natürlich Südtiroler Speck. Jeder Gast bekommt außerdem sein eigenes Huhn zugeordnet, das morgens pünktlich ein Frühstücksei aus dem Stall liefert. Unglaublich, aber wahr: ein solches Ei schmeckt besser als das aus dem Supermarkt! Wir haben übrigens in der 36 Quadratmeter großen Ferienwohnung „Almstübele“ gewohnt. Die liegt unter dem Dach und man hat vom riesigen Balkon den schönsten Blick hinein, ins Pustertal (siehe Foto). 

Preise: von 58 Euro bis 95 Euro pro Tag für das Appartement.

Genießerfrühstück unten in der Stube plus 13 Euro pro Person (sehr zu empfehlen).

Infos und Kontakt: www.oberbinderhof.com


2. Der Hofbauer, Brixen

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Der Hofbauer in Brixen, Pustertal

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Zimmer, Hof und Einrichtung sind sehr gemütlich.

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Der Frühstücksraum: mehr altes Holz geht nicht.

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Die gute, alte Stube.

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Aufenthaltsraum im ersten Stock, Zimmer und Zeugnis: Die Südtiroler legen Wert auf Tradition.

Der Hofbauer ist ein Schmuckstück aus ganz alten Tagen. Deshalb darf er sich auch „Erbhof“ nennen. Das Haus aus dem 15. Jahrhundert liegt im Herzen des kleinen Dorfs St. Georgen, das nur ein paar Kilometer von Bruneck entfernt liegt. Familie Piffrader ist seit ein paar Generationen im Besitz des Hofs. Frau Piffrader hat uns netterweise durch die Räume geführt und man muss sagen: Puh, unglaublich „pretty“ renoviert, das alte Haus! Weil es unter Denkmalschutz steht, war das nicht sehr leicht. Zum Teil mussten Spezialisten anrücken, um auf den schiefen Böden ein schiefes Parkett zu verlegen. Eines der Highlights ist auch der Gemeinschaftsraum oben, deshalb würden wir empfehlen, zusammen mit ein paar Freunden das ganze Areal (drei Ferienwohnungen für bis zu 12 Gäste) zu mieten und es dann komplett für sich zu haben. Für Kinder absolut geeignet, denn der Bauernhof befindet sich direkt im Nebenhaus, und im Garten gibt`s einen eigenen Spielplatz.

Preise: Ferienwohnung Lavendel ab 54 Euro (für 2-4 Personen), Ferienwohnung Thymian und Salbei (für 2-4 Personen) ab 66 Euro pro Tag. Frühstück nicht inklusive.

Infos & Kontakt: www.p-hofbauer.com


3. Tiefenthalhof, Welsberg-Taisten

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Soeben erst vom Altholz-Meister renoviert: die Appartements

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Im Tiefentalhof hat jede Familie ihre eigene Stube…

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…und Blick auf die Dolomiten

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Wo sich Hase und Fuchs guten Tag sagen..

Wer ebenfalls oben auf dem Berg, aber mit mehr Landschaft und mehr Tieren (von Kuh bis Hase ist hier alles da) nächtigen mag, dem kann man den „Tiefentalhof“ empfehlen! Die junge Gastgeberfamilie Sapelza hat im vergangenen Jahr ihre Ferienwohnungen komplett in Altholz verkleidet, das heißt: es duftet noch nach diesem typischen Geruch eines Waldes. Dazu ein paar traditionelle Möbel und ein Blick, der wirklich sensationell ist. 

Preise: Von 55 Euro bis 125 Euro pro Tag. 

Infos & Kontakt: www.tiefentalhof.it


4. Der Weiher-Hof, Natz-Schabs

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Im Weiher-Hof geht`s etwas moderner zu.

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Frühstücksraum und selbst gemachter Apfelstrudel, Familienchronik: alles sehr authentisch.

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Tischtennisplatte im steinernen Hof.

Der Weiherhof ist eine der neuesten Unterkünfte des Roten Hahns, denn er wurde erst 2012 erbaut. Ist jetzt kein richtiger Bauernhof mit Stallgeruch und vielen Tieren, sondern eher ein „Obsthof“. Vor dem Haus liegt ein schöner Weiher (deshalb der Name: Weiherhof) und das kleine Idyll Natz-Schabs ist von der Brennerautobahn nicht sehr weit. Die Familie hat vier Ferienwohnungen und zwei nette Doppelzimmer, allerdings sind die etwas moderner und puristischer als zum Beispiel im Glinzhof. Trotzdem: alleine der selbstgemachte Apfelsaft ist den Besuch hier wert!

Preise: von 45 Euro bis 90 Euro pro Tag. 

Infos und Kontakt: www.weiherhof.it

Alle Bauernhöfe des Roten Hahns

Südtiroler Bauernbund 
Roter Hahn
K.-M.-Gamper-Str. 5
39100 Bozen/Südtirol
Tel. +39 0471 999 325
Fax +39 0471 999 492
www.roterhahn.it
info@roterhahn.it