Der Stanglwirt, Going am Wilden Kaiser / Tirol

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Das Wahrzeichen der Kitzbüheler Berge: Der Wilde Kaiser.

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Und direkt unter dem Wilden Kaiser: Der Stanglwirt.

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Das Stammhaus ist – kein Witz – seit 400 Jahren ein Gasthof.

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Stangl-Patron Balthasar Hauser (zufällig mit Familie Schwarzenegger), Junior-Chefin Maria Hauser-Lederer.

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Die neuen Kaiserbogen-Suiten: rustikal, gemütlich, manche sogar mit eigenem Kamin und eigener Sauna.

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Pretty Hotels Model Melanie am Zimmer-Kamin, Lobby mit Blick in die Reithalle, Zimmer und Stube auf der hauseigenen Hütte.

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Inzwischen ist der Stanglwirt ein ganzer Häuserpark.

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Unser Model fühlte sich im Wellnessbereich sehr wohl, unsere Pretty Hotels Tasche eher im Zimmer.

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Der neue Wellnessbereich mit den schönen Day-Beds.

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Von den drei beheizten Außenpools hat man einen perfekten Blick ins Kaisergebirge.

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Gefällt uns: Immer wieder tauchen kleine, nette Hinweise in den Gängen auf.

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Sensationell: die alte Bauernstube des Restaurants.

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In der Kuhstall-Stube isst man sein Schnitzel zusammen mit den Kühen.

Der Stanglwirt in Going am Wilden Kaiser ist zwar ein riesiger Erlebnispark mit Wellness-Landschaft, Restaurants, Tennis- und Reithallen, aber im Grunde genommen ist der Stanglwirt ein beeindruckendes, traditionelles Hotel, in dem man gerne ein paar Tage Urlaub macht. Wir waren mit unserem Model, der Melanie, da und haben uns mal umgesehen. 

Also gleich mal hinein, in diesen Erlebnispark, wobei schon die Anreise ein Erlebnis ist: Die Aussicht auf den Wilden Kaiser, Tirols schönste Felsformation, ist atemberaubend pretty. Wenn man mit dem Auto ankommt, beim Stanglwirt, gerät man in ein Rondell, in dessen Mitte geschrieben steht: „Bio-Kreisverkehr.“ Ganz ehrlich: Das ist wirklich lustig! Und es zeigt irgendwie die Richtung, in die es bei einem Aufenthalt in diesem 400 Jahre alten Bauernhof geht. Beim Stanglwirt macht man Ferien vom Ernst des Lebens. 

Nach dem Bio-Kreisverkehr spaziert man direkt ins Biohotel mit Bio-Bergluft (siehe Foto oben) und Bio-Produkten, die tatsächlich Bio sind, weil das Hotel auch jetzt noch ein Bauernhof mit eigener Landwirtschaft ist. Die Lobby ist groß, ein bisschen spießig vielleicht, es gibt einen Concierge, der auch eine Ausfahrt in der Pferdekutsche organisiert und eine Bar, die jetzt nicht sehr cool, aber gemütlich ist. Wir dürfen in eine der neuen Kaiserbogen-Suiten und nehmen den Aufzug. In einem Holzkasten steht eine Flasche Schnaps mit zwei Gläsern bereit. Gäste sollen die Fahrt genießen und ein Stamperl aufs Haus trinken. Wieder so ein kleines Detail, das irgendwie schön ist. Wer mag, kann also auch den ganzen Tag Aufzug fahren und Stamperl trinken. (Macht aber keiner).  

Die Zimmer: rustikal, und vor allem gemütlich. Eine Studie besagt, dass man – umgeben von Zirbenholz – deutlich ruhiger schläft und tagsüber einen ruhigeren Puls hat. Manche Zimmer haben einen eigenen Kamin und sogar eine eigene Sauna im Badezimmer. Das schönste aber ist diese Wärme, die ein solcher Raum ausstrahlt, was auch daran liegt, dass technische Dinge wie Fernseher und Telefon ebenfalls mit Holz vertäfelt wurden. Eigentlich sind nur die Fernbedienung und die Tischdecke nicht aus Holz. 

Am nächsten Morgen: Frühstück ! 

Das Frühstück ist wie das Wetter. Wenn es nicht passt, kann ein Urlaub abstürzen. Ein solches Frühstück wie das im Stanglwirt haben wir allerdings selten gesehen (und wir haben schon viele gesehen). Man stellt sich die Frage, ob man auch auf Vorrat essen kann.   

Die meisten Gäste verteilen sich am Vormittag in die Skigebiete. Ins Kitzbüheler Skigebiet sind es etwa 15 Minuten, ins größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, nur drei! Was auffällt: es sind viele Familien in mehreren Generationen da. Maria Hauser-Lederer, die Juniorchefin und Tochter von Hauspatron Balthasar Hauser, sagt, das Hotel habe zum Teil Gäste, die seit 50 Jahren mit der ganzen Familie kommen. Jedes Jahr, gleicher Platz, gleiche Zeit. 

Unser Model Melanie möchte auf jeden Fall noch den gerade neu erweiterten Wellness-Bereich testen (und dort ein paar Fotos für die Geschichte machen). Es gibt drei unterschiedlich beheizte Außenpools und – brandneu – einen künstlich angelegten Bergsee, in den die Gäste nach dem Saunagang springen sollen. Er hat aber nur 5 Grad und wir lehnen freundlichst ab. Der Wellness-Bereich ist inzwischen ein eigener Park: es gibt sogar eine Grotte und Aquarium. Aber auch hier: trotz der Größe, alles gemütlich. 

Nach der kleinen Fotosession belohnen wir uns mit einem Wiener Schnitzel in der Kuhstall-Stube. Die ist nicht nur für Hotelgäste, sondern funktioniert auch als Restaurant, in das viele Gäste aus dem benachbarten Kitzbühel zum Dinner kommen. Der Clou der Stube: das nächste Schnitzel speist sozusagen nebenan im Stall. (Nichts für Vegetarier!). Schwer beeindruckt sind wir auch von den vielen kleinen anderen Wirtshaus-Stuben, die komplett im Stil des vorigen Jahrhunderts belassen wurden. Das Holz in den Stuben hat mehr Kratzer als das Gesicht von Keith Richards und das ist nicht sehr leicht. 

Ideal für

Eine gesunde Woche Familienurlaub in den Bergen (egal, ob Sommer oder Winter). Auch, wenn der Stanglwirt den Ruf des Prominentenhotels hat, waren wir sehr überrascht, wie familiär und unkompliziert hier alles abläuft. Man merkt einfach, dass es nach wie vor im Besitz einer Familie ist, die hier seit über 400 Jahren ihre Wurzeln hat. Ein Tipp für Eltern mit kleinen Zwergen: es gibt eine eigene Kinderbetreuung. 

Special

Das Hotel hat eine lange Tennis-Historie. Es gibt 6 Hallenplätze und 8 Freiplätze und angeblich gute Trainer (die haben wir aber noch nicht getestet). 

Preise

Wir würden jetzt mal das Arrangement Winterschnuppern empfehlen: 3 Übernachtungen mit vielen Extras ab 378,00 Euro pro Person. Ansonsten: Doppelzimmer mit Halbpension zur Nebensaison ab 147 Euro pro Person.

Kontakt

Biohotel Stanglwirt 
Going am Wilden Kaiser
Tel: +43-5358-2000
www.stanglwirt.com
daheim@stanglwirt.com 

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