Tulum, Riviera Maya / Mexiko!

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Alle Hipster aus Berlin, Brooklyn und Buenos Aires haben es schon für sich entdeckt und basteln jedes Jahr weiter an neuen Hotels & Bars. Wir waren da und stellen fest: Tulum ist tatsächlich ein sehr sehr feiner Platz!

Die Geschichte

Die mexikanische Halbinsel Yucatan spielte bis in die 50er Jahre im weltweiten Tourismus keine Rolle, denn die Amerikaner urlaubten in Acapulco oder Havanna/Kuba. Dann schloss Fidel Castro seine kubanische Insel und die Gringos entdeckten Yucatan, das Land der Mayas. In Cancun bauten sie riesige Hotelanlagen aus Beton und als es zu voll wurde, verlagerten sich die großen Hotelketten noch weiter nach Süden, nach Playa del Carmen. Tulum, der nächste Ort gen Süden, schien uninteressant, da es ein kleines Dorf ist und die Uferstraße zu nah am Wasser. Nur Hippies und Yogalehrer errichteten sich dort Zeltdörfer. Dann, vor etwa acht Jahren, entdeckten die Kreativen das schöne Fleckchen und freuten sich, dass es in Tulum keinen Hotelkomplex gibt.

New Yorker Gastronomiegrößen kamen und eröffneten Restaurants, die nicht schick, aber schön und authentisch sind (zum Beispiel das Hartwood). Der Parfumeur Coqui Coqui ließ ein altes Steinhaus zum Hotel umfunktionieren und zwei Buben aus Argentinien eröffneten mit dem Be Tulum ein schickes Beachresort, das man sehr empfehlen muss.

Und Claus Sendlinger, der Chef der Marketingorganisation Designhotels, verliebte sich vor ein paar Jahren derart in den Ort, dass er gleich mit seiner Familie hinüberzog (inzwischen wohnt er aber auf Ibiza). Er hatte damals eine Truppe aus Berlin in ein heruntergekommenes Strandhütten-Resort gesandt, um es als erstes Pop-Up-Hotel in Kooperation mit einem mexikanischen Hotelier zu eröffnen. Das Papaya Playa Project ward geboren.

Kurios ist das schon: Die Betreiber des Berliner Clubs Kater Holzig übernahmen beispielsweise das Konzept für die Bar und das Restaurant. Sie wurden sozusagen „eingeflogen“, schnitzten vor Ort Tische und Stühle und kauften lokale Devotionalien zur Deko. Die Achse Berlin – Tulum war bis dahin ja eher unbekannt. Inzwischen gehört das Papaya Playa zusammen mit dem Habitas zu den schönsten Hotels von Tulum.

Soll man also hinfahren?

Ja, auf jeden Fall. Tulum ist im Moment perfekt für einen ruhigen zweiwöchigen Strandurlaub mit gutem Essen, netten Leuten am Nachbarstisch (es gibt dort noch keinen wirklich fiesen Pauschaltouristen), ein klein wenig Kultur (die Maja-Stätten sind sogar mit dem Rad erreichbar) und vielen Möglichkeiten zum Tauchen, Schnorcheln und Kite-Surfen (es hat mehrere Schulen, eine zum Beispiel im Papaya Playa Hotel). An der Hauptstraße haben sich viele kleine „pretty“ Shops angesiedelt, und nach wie vor keine Monomarkendinger wie die von Gucci, Louis Vuitton oder Hugo Boss. 

Budget pro Nase

Mit Flug ca. 2000 Euro im günstigeren Fall, 3000 mit viel Komfort für 2 Wochen.

Die besten Hotels

BE Tulum. Coqui Coqui. Habitas. Papaya Playa. 

Die besten Restaurants

Casa Banana – www.casabananatulum.comHartwood – www.hartwoodtulum.comPosada Margherita – www.posadamargherita.com 

Die besten Shops

Alfonsina del Mar – es gibt einen Shop in Prag und einen in Tulum. Kleines, feines Label einer Tschechin.
La Troupe – diesen Shop gibt es in Tulum und auf Ibiza. Viele schöne independent Labels. 

Beste Reisezeit

Oktober/November, Weihnachten/Neujahr ist es voll dann das gesamte Frühjahr, bis Mai, danach ist Regenzeit, also nicht ganz so zu empfehlen.

Hinkommen

Condor fliegt ab Frankfurt direkt nach Cancun, von dort nimmt man sich ein Taxi für ca. 60 Euro one way (dauert ca. 90 Minuten). www.condor.de

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Alle Bilder – ©Pretty Hotels