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Villeroy & Boch Die Geschichte von

Villeroy & Boch

Schon seit Jahrzehnten steht auf den Tischen des Vatikans Porzellan aus einem Haus aus dem Saarland: Villeroy & Boch. Mehrere Päpste – von Pius XII. bis Benedikt XVI. – wurden mit eigens angefertigten Tafelservices aus dem traditionsreichen Keramikunternehmen ausgestattet, oft aus feinstem Knochenporzellan und mit dem jeweiligen päpstlichen Wappen verziert. Diese besonderen Services galten als Ausdruck höchster Handwerkskunst und Wertschätzung. 

Die geistliche Anekdote ist nur eine von vielen, die zeigen, welchen Stellenwert die Produkte von Villeroy & Boch weltweit genießen. Hinter der sympathischen Marke verbirgt sich kein anonymer Industriekonzern, sondern ein Unternehmen mit einer langen Tradition – ein Familienunternehmen, dessen Geschichte bis ins Jahr 1748 zurückreicht.

Damals begann der lothringische Unternehmer François Boch gemeinsam mit seinen Söhnen mit der Herstellung von Keramikgeschirr. Aus einer kleinen Manufaktur entwickelte sich rasch ein erfolgreicher Betrieb, dessen Produkte über die Region hinaus bekannt wurden. 

Während die Familie Boch ihr Geschäft stetig ausbaute, gründete Nicolas Villeroy im Jahr 1791 eine eigene Steingutfabrik. Beide Unternehmer waren zunächst Konkurrenten, doch ihre Ideen und Innovationen prägten gemeinsam die Entwicklung moderner Keramikproduktion. Im Jahr 1836 entschieden sie sich schließlich, ihre Kräfte zu bündeln. Mit der Fusion ihrer Betriebe entstand das Unternehmen Villeroy & Boch, das sich zu einem der bedeutendsten Keramikhersteller Europas entwickelte. 

Tatsächlich gibt es eine sehr besondere Familienanekdote aus der Geschichte von Villeroy & Boch, die zeigt, wie aus einer geschäftlichen Partnerschaft schließlich auch eine echte Familienverbindung wurde.

Nachdem sich die beiden Keramikunternehmer Jean-François Boch und Nicolas Villeroy im Jahr 1836 zusammengeschlossen hatten, blieb die Verbindung zunächst rein wirtschaftlich. Einige Jahre später wurde sie jedoch auch familiär besiegelt.

Am 3. Mai 1842 heiratete Eugen Boch, der Sohn von Jean-François, die junge Oktavie Villeroy. Sie war die Tochter von Charles Villeroy und zugleich Enkelin des Mitgründers Nicolas Villeroy.

Mettlach ist noch immer das Zentrum der Firma

Der prägendste Ort der Firmengeschichte ist die ehemalige Benediktinerabtei im saarländischen Mettlach, die Anfang des 19. Jahrhunderts zur modernen Keramikfabrik ausgebaut wurde und bis heute Sitz des Unternehmens ist. Einen Besuch in der Villeroy & Boch Welt können wir sehr  empfehlen, es ist eine Reise durch verschiedene Epochen, mit vielen Glanzstücken aus der Produktion.

Ein Highlight ist das Café La Manufacture. Es ist im Stile eines historischen Leipziger Laden- oder Milchgeschäfts aus dem Jahr 1892 gestaltet. Dieses berühmte Interieur wurde nach historischen Vorbildern rekonstruiert und ist absolute Designgeschichte. Wände, Böden, Säulen und sogar der Tresen sind vollständig mit dekorativen Keramikfliesen gestaltet.

Von Mettlach aus entwickelte sich Villeroy & Boch zu einer internationalen Marke, deren Fliesen, Geschirr und Sanitärprodukte in aller Welt gefragt sind – von prachtvollen Gebäuden bis zu privaten Esstischen.

Trotz aller Internationalität blieb jedoch etwas erhalten, das den Charakter des Unternehmens bis heute prägt: Der familiäre Geist.

Villeroy & Boch wurde über Generationen von Mitgliedern der Gründerfamilien geführt. Unternehmertum bedeutete dabei deutlich mehr als wirtschaftlichen Erfolg – es ging der Familie immer auch um Verantwortung für Mitarbeitende, die Region und die Gesellschaft.

Schon früh engagierten sich Vertreter der Familie sozial – etwa durch besondere Unterstützungsprogramme für Beschäftigte oder später durch Projekte wie den Bau eines SOS-Kinderdorfs im Saarland auf Initiative der Familie von Boch.

Auch Familie Villeroy gründete schon früh die „Sophienstiftung“, benannt nach Sophie Villeroy. Der Zweck dieser Stiftung war von Anfang an sozialer Beistand für Bedürftige. Sie unterstützte insbesondere Waisen und Kinder, Kranke und Pflegebedürftige, ältere und hilfsbedürftige Menschen.

Das ist mit einer der Gründe, weshalb wir diese Marke sehr gerne als Partner unserer ebenfalls sehr familiären Pretty Hôtels Welt aufnahmen.

Auffällig ist, wie viele unserer Mitgliedshäuser Produkte von Villeroy & Boch verwenden. Sei es Waschbecken in den Bädern – oder das hochwertige Geschirr, auf dem das Frühstück oder Dinner serviert wird.

Welcome to the family.

Was wir nicht wussten: Selbst für eine große Weltmarke wie Villeroy & Boch ist es kein Problem, ein eigenes Geschirrset sowohl für Privathaushalte als auch für kleinere Hotels mit eigenem Logo zu produzieren. Hierfür gibt es eine eigene Abteilung, die man kontaktieren kann.

Wer sich für neue Bäder interessiert, ist bei Villeroy & Boch ebenfalls bestens aufgehoben.

Eines unsere Lieblingsprodukte von Villeroy & Boch ist allerdings La Boule. Es ist eine Kugel, die aus einem achtteiligen Tischset (für zwei Personen) besteht. Man legt die einzelnen Bausteine dieser Porzellankugel sozusagen beim Aufräumen zusammen und stellt sie anschließened nicht in den Schrank (das wäre zu schade), sondern zurück auf den Tisch. Ein Designpiece par excellence.

Kontakt

Villeroy & Boch AG
Saaruferstraße 1–3
66693 Mettlach
Deutschland

Telefon: +49 (0) 6864 81-0
E-Mail: information@villeroy-boch.com

Website: www.villeroy-boch.de

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