Grand Ferdinand, Wien / Österreich

Der Eingang des Grand Ferdinand, direkt an der Ringstraße.

Oben Daunen, unten Schnitzel. Im Grand Ferdinand könnte der Gast auch den Tag im Hotel verbringen.

Das Lokal im Haus: Das Meissl & Schadn.

Die Zimmer: Jugenstil reloaded.

Die Grande Suite hat nicht nur eine große Badewanne, sondern auch eine eigene Terrasse.

Die Roof Top Bar …

…mit eigenem Hotel Swimming Pool.

Ein weiteres Speiselokal direkt im Hotel – die Grande Étage im obersten Stockwerk.

Das Grand Ferdinand am Wiener Boulevard der ganz großen Jahre (dem Schubertring!) ist eine Wiedergeburt vergessenen Stils. Und neben schönen Zimmern hat man mit dem Restaurant Meissl & Schadn im Erdgeschoss gleich die perfekte Kulinarikperle im Haus.

Wien ist schon ein spezielles Pflaster. Wer die Stadt kennt, weiß: Man sollte im richtigen Bezirk nächtigen. Beim ersten, sechsten und siebten ist man auf der sicheren Seite. Und wenn das Haus – wie im Falle des Grand Ferdinand – nicht nur im ersten Bezirk, sondern auch noch direkt am historisch wertvollen Schubertring liegt, dann ist das: Ideal.

Der Name Grand Ferdinand verspricht einiges. Nach dem Besuch dürfen wir vermelden: Das Haus ist grandios. Ein Kunstwerk, eine Hommage an die glamouröse Seite Wiens. (Es gibt ja auch eine eher morbide Seite, beides macht die Stadt interessant). Die Betreiber des Hotels drücken es so aus:

„Ein Hotel, in dem Tradition nicht rückwärts gedacht, sondern vorwärts zelebriert wird.“

Das fängt schon im zweigeschossigen Foyer an. Man betritt zwar das Hotel, direkt angeschlossen aber sitzen Gäste an Bistrotischen mit perlweißen Tischdecken und sorgen für jene positive Energie, die vielen Häusern an dieser Stelle fehlt. Das Lokal heißt Meissl & Schadn, eine Melange aus Budapester Grand Café und Berliner Borchardt (Spezialität des Hauses: Wiener Schnitzel!). Ein perfekter Empfang für jeden Gast.

Gleich zu Beginn merkt man auch, dass wir hier in einem Anwesen der Weitzer Hotels sind. Chef Florian Weitzer stammt aus Graz und wirbelt die Städte-Hotellerie mit kreativen Ideen mächtig auf. In Graz betreibt er das Grand Hôtel Wiesler, das Weitzer und das Daniel. In Wien gibt es neben dem Grand Ferdinand ebenfalls ein Daniel. Was alle eint: Sie werfen konventionelle Konzepte über den Haufen und sind der Gegenentwurf amerikanischer Business Hotellerie.

Oben in den Gängen befinden sich stolze 186 Zimmer! Die sind – wie man es in einem Pretty Hotel erwartet – ein kreativer Mix mit schönen Elementen bestückt: Helle Vintage-Fliesen im meist offenen Bad, von innen faltbare Fensterläden aus Holz oder auch schneeweiße Betten in Jugendstil-Optik. Wichtig ist: Auch wenn das Designthema in vielen Häusern oft überstrapaziert wird, wirkt es hier sehr stimmig und durchdacht. Die Zimmer sind am Ende vor allem gemütlich und man möchte hier gerne schlafen! Witziges Detail: Es gibt auch einen Schlafsaal mit vier purpurroten Stockbetten für acht Personen, man könnte also auch für 30 Euro im Grand Ferdinand nächtigen.

In der siebten Etage befinden sich fünf Suiten mit zum Teil großartigem Blick über die Prachtbauten der Ringstraße. Aus der 100 Quadratmeter großen, ab 1.000 Euro mietbaren, Grande Suite sieht man sogar das Riesenrad am Prater.

Special

Im Obergeschoss („Rooftop“) ist ein privater Mitgliedsbereich mit einem weiteren Restaurant, dem „Grande Étage“, und ein kleiner Swimming Pool mit Liegestühlen für die heißen Wiener Sommernachmittage.

Kulinarik

Neben dem eher klassischen Meissl & Schadn, in dem die große Wiener Küche ein Revival erlebt, gehört noch das sehr empfehlenswerte Gulasch & Söhne zum Hotel. Es ist ebenfalls direkt im Erdgeschoss, also direkt am Schubertring gelegen. Gäste des Hotels können hier auch frühstücken. Wie der Name schon vermuten lässt, gibt’s neben Frühstücksklassikern auch Deftiges, also echtes ungarisches Gulasch, dazu einen traditionellen Pfiff – ein Bier aus dem Hause Velkopopovický Kozel. Beide Lokale im Erdgeschoss sind natürlich auch für externe Gäste.

Fitness

Ja. Ein großer Raum mit vielen sinnvollen Geräten für alle Sportbegeisterten.

Ideal für

Alle Wien Besucher, die direkt im Geschehen wohnen wollen. Und Business Traveller, die nach einem anstrengenden Meeting abends nicht mehr aus dem Haus wollen, weil sie schon direkt im Wiener Schnitzel Place wohnen. Das Wien-Date kann ins Hotel kommen.

Lage

Google Maps Link

Preise

Doppelzimmer ab 240 Euro mit Frühstück.

Buchung & Kontakt

Hotel Grand Ferdinand
Schubertring 12
Wien / Österreich

www.grandferdinand.com

Verfügbarkeit Prüfen