The Siam, Bangkok / Thailand

Die Rezeption

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Sieht aus wie im Gefängnis, ist aber wunderschön: das Haupthaus mit den Zimmern.

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Architekt Bill Bensley hat das Haus sehr offen gestaltet.

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Alles hier ist First Class: auch der Pool Billard Tisch.

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Das Standard-Zimmer, die Siam Suite, ist groß und gemütlich.

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Im Park geht es zu den Courtyard Villen.

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…die innen noch geräumiger und sehr schlicht sind.

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Mit riesigen, sehr schicken Bädern…

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Spektakulär: der Pool im Garten.

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Noch spektakulärer: der eigene Muay Thai Boxring.

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Das Personal ist auffällig gut geschult und sehr freundlich.

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Unser Lieblingsbutler Aun und ein Detail aus der umfangreichen Sammlung der Familie.

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Abendstimmung im Haupthaus: fast wie auf Bali.

Das Stadthotel The Siam in Bangkok ist mit großem Abstand das exklusivste Haus am Platz. Man wohnt nicht in einem Hotel, sondern in einem Museum of modern Art – und das direkt am Chao Phraya River.

Vieles in Bangkok trägt den Namen Siam, die ehemalige Bezeichnung Thailands. Doch nur wenige werden diesem Anspruch gerecht. Die Ausnahme ist das im Jahr 2012 eröffnete 5-Sterne Hotel The Siam im Nord-Westen der Stadt, nicht weit entfernt vom Palast der Königsfamilie. Weil es auch direkt am Chao Phraya River liegt, hat es mit den üblichen Stadthotels von Bangkok wenig gemeinsam. Wer ins The Siam reist, genießt eine völlige Ruhe und Abgeschiedenheit auf sehr hohem Niveau.

Das Haus selbst ähnelt vom Ambiente auch eher einem Luxusressort am Meer. Von der ersten Minute an krabbelt man hier in die Ferien, ein persönlicher Butler steht so gut wie 24 Stunden zur Verfügung und organisiert den Ablauf des Aufenthalts. Die Zimmer sind schlicht, der schwarze Holzparkettboden sehr gemütlich, die Betten himmlisch. In unserem Zimmer hingen Bilder von Elvis Presley und den Beatles und Hoteldirektor Jason verriet, dass dies mit der Eigentümerfamilie zusammenhänge – Familie Sukosol ist nicht nur ein vermögender thailändischer Industriellenclan, sondern auch der Musik und dem Film sehr zugewandt. Das derzeitige Familienoberhaupt, Mrs. Kamala Sukosol machte sich in Asien einen Namen als bekannte Jazz-Sängerin. Eigentlich ist das gesamte Haus eine Art persönliches Museum der umfangreichen Sammlung der Sukosols. Alleine in der Bibliothek lagern so gut wie alle Fotokameras, die es irgendwann einmal zum Titel „State-of-the-Art“ brachten.

Natürlich gibt es im Haus auch einen riesigen Spa-Bereich. Alleine die Rezeption mit dem Warteraum ist so groß wie der gesamte Wellness-Bereich eines europäischen Hotels. Alles in schlichter Architektur, alles höchst exklusiv.

Besonders stolz ist Hoteldirektor Jason jedoch auf den weltweit ersten Thai-Box-Ring, der im sehr schönen Fitnessraum liegt. Das Hotel The Siam bietet hier Muay-Thai-Box Unterricht an. Man bekommt sogar die Hände „getaped“ und als Work-Out taugt dieser Sport deutlich besser als manche Jogging-Einheit. Man schwitzt wie beim Squash.


Ideal für

Liebhaber anspruchsvoller Häuser, die einen sehr erholsamen Bangkok-Aufenthalt in einem Viertel verbringen, das man auf jeden Fall besuchen sollte. Vor allem die nahe liegende, ehemalige Backpacker-Gegend rund um die Khaosan-Road sollte man für einen Abend einplanen.

Lage 

https://goo.gl/maps/Dbr28

Preise

Die Siam Suite (die wir testeten und die eigentlich die schönste Zimmerkategorie ist) gibt es ab ca. 300 Euro für zwei Personen, inklusive Butler-Service und Frühstück. 

Buchung & Kontakt 

The Siam
3/2 Thanon Khao, Vachirapayabal
Bangkok 10300, Thailand
www.thesiamhotel.com

 

Fotos: © Pretty Hotels